Wer einen eigenen Carport bauen möchte, der muss sich zunächst Gedanken um den benötigten Platz machen. Dabei sollten auch zukünftige Anschaffungen einkalkuliert werden. Zu den Maßen des Autos sollte man auf jeden Fall den Platz für einen bequemen Ein- und Ausstieg des Fahrers und der Beifahrer addieren. Wer sich in Fragen der Größe über die gesetzliche Zulässigkeit nicht sicher ist, sollte vor Beginn des Baus bei der zuständigen Behörde nachfragen wie groß ein genehmigungsfreier Bau sein darf. Hierbei gelten von Bundesland zu Bundesland verschiedene gesetzliche Regelungen.

Eine weitere wichtige Frage ist die Materialfrage des Daches. In der Regel wird ein Flachdach empfohlen (da am einfachsten). Setzt man PVC ein, muss man nicht tief in den Geldbeutel greifen und hat dennoch einen hellen Carport. Wer auf Eleganz setzt, kann sich für Stahl- oder Aluminiumkonstruktionen entscheiden. Diese haben allerdings eine starke Geräuschentwicklung bei Regen oder Hagel. Eine weitere Möglichkeit bietet ein stabiles Holzdach. Dieses bedarf einer soliden Konstruktion und ist mit dem verbundenen Materialaufwand auch nicht ganz billig. Eine andere Möglichkeit bietet das Satteldach. Der Vorteil liegt in einer genauen Anpassungsmöglichkeit an das Hausdach und somit einem geschlossenen optischen Bild. Wer Holz verwendet sollte auf jeden Fall eine gute Holzlasur verwenden um farbliche Veränderungen durch Witterungseinflüsse zu verhindern.

Weiterhin sollte man vor Beginn des Baus selbstkritisch abschätzen, ob die eigenen handwerklichen Fähigkeiten ausreichen um das gewünschte Objekt den Plänen entsprechend zu verwirklichen. In jedem Fall ist es unerlässlich vor Beginn des Baus den Bauplan mit einem Experten zu besprechen um mögliche Konstruktionsfehler frühzeitig zu erkennen. Schließlich soll der Carport zum Schutz des Autos gebaut werden und keine Gefahr für dessen Sicherheit werden.